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Die Physikalisch-Astronomische Fakultät

Einheit von Forschung und Lehre
Gleich aus welcher Perspektive man auf die Physikalisch-Astronomische Fakultät in Jena blickt, ob aus der von Studierenden, von Wissenschaftlern oder des interessierten Bürgers: man sieht eine Fakultät, die Universität als Einheit von Forschung und Lehre begreift und lebt. Unsere Überzeugung ist, dass herausragende Leistungen in der Forschung ohne exzellente Ausbildung und ohne die Ideen unseres Nachwuchses genauso wenig denkbar sind wie eine Ausbildung nach höchstem internationalen Standard ohne gleichrangige Forschung. Wir sind eine der forschungsstärksten Fakultäten in Deutschland und wir erfreuen uns am beispielhaften Engagement unserer Studierenden von der Forschung über die Lehre bis hin zur akademischen Selbstverwaltung.

Engagierte Studierende
Neben den gesetzlich vorgesehenen Mitwirkungsrechten engagieren sich die Studierenden dieser Fakultät u.a. bei der Lehrevaluation, bei der Erstsemester-Einführung, der Zusammenarbeit mit Schulen und auch der Außendarstellung der Fakultät. Die Fachschaft organisiert eine Reihe von Veranstaltungen für die Studierenden, von Partys und Exkursionen bis zum semesterlichen Studenten-Professoren-Treffen, bei dem die Studierenden ungezwungen mit ihren Dozenten ins Gespräch kommen können. Außerdem konnte durch den Einsatz der Studierenden zuletzt die  Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften Deutschlands in Jena stattfinden. Besonders erleichtert werden diese Aktivitäten durch das gute Klima an der Fakultät und die Nähe von Studierenden, Mitarbeitern und Professoren. Als eine der ganz wenigen physikalischen Fakultäten pflegen und leben wir Traditionen, insbesondere den alljährlichen Physiker-Ball, der ruhmreich in finstere Zeiten zurückreicht. Ein Alumniverein fördert manche dieser Aktivitäten und hält den Kontakt zu unseren Ehemaligen.

Wahlmöglichkeiten und Flexibilität
Im Vergleich der Fakultäten gilt das Studium der Physik in Jena als besonders herausfordernd. Gleichzeitig erhält unsere Fakultät aber auch die besten Noten hinsichtlich der Zufriedenheit der Studierenden. Neben dem Zusammenwirken auf Augenhöhe trägt dazu die stete Optimierung des Studiengangs bei. So haben wir kürzlich die Wahlmöglichkeiten deutlich ausgeweitet, um einerseits den unterschiedlichen Neigungen gerecht zu werden und um andererseits Raum zu schaffen für ein Auslandssemester. Vor allem bieten wir aber ein attraktives Lehrangebot, das sich ganz im Sinne des oben Gesagten an unseren Forschungsschwerpunkten orientiert: Optik, Festkörperphysik, Gravitations- und Quantentheorie sowie Astronomie.

Internationalisierung
Der Maßstab, an dem wir gemessen werden wollen, ist das internationale Spitzenfeld. Folgerichtig ist die Internationalisierung nicht nur der Forschung, sondern auch der Lehre selbstverständlich geworden. Ein entscheidender Meilenstein war die Einrichtung des englisch-sprachigen M.Sc.-Studiengangs in  Photonics und eines entsprechenden Ph.D.-Programms. Bei Bedarf werden auch Vorlesungen im Masters-of-Physics Studiengang oder sogar fortgeschrittene Bachelor-Vorlesungen auf englisch angeboten. Gefördert durch Industrie und öffentliche Hand hat unser Programm zur Internationalisierung dazu geführt, dass eine wachsende Anzahl ausländischer Studenten Universität und Stadt bereichern.

Jena: Stadt der Wissenschaften
Dies ist der Weg, auf dem die Physikalisch-Astronomische Fakultät die Jahrhunderte alte Universitäts-Tradition Jenas in die Zukunft tragen will. Wir schöpfen unsere Inspiration aus den Spannungsfeldern einer malerisch gelegenen Studenten- und einer pulsierenden High-Tech-Stadt, einem großen kulturellen Erbe und schnellem technischen Fortschritt, sowie dem Anspruch, Exzellenz in Lehre und Forschung als eine Einheit zu begreifen.

Paulus, Gerhard

Prof. Gerhard G. Paulus
           Dekan