Vom Himmelszelt zum Sterntheater

öffentlicher Abendvortrag anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Planetarium"
Veranstaltungseckdaten
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Beginn
Ende
Veranstaltungsarten
Konferenzen
Öffentlicher Abendvortrag
Ort
Hauptgebäude der Physikalisch-Astronomischen Fakultät
Max-Wien-Platz 1, Hörsaal 1
07743 Jena
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Im Rahmen
Moderator/in: Prof. Dr. Cartarius
Referent/in
Tobias Wiethoff
Veranstalter
AG Fachdidaktik der Physik und Astronomie Physikalisch-Astronomische Fakultät
Ansprechpartner/in
Eleen Hammer
Veranstaltungssprache
Deutsch
Veranstaltungswebseite
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Barrierefreier Zugang
ja
Öffentlich
ja
Vom Himmelszelt zum Sterntheater – eine Ideengeschichte des modernen Planetariums
Vom Himmelszelt zum Sterntheater – eine Ideengeschichte des modernen Planetariums
Foto: Tobias Wiethoff

Vom Himmelszelt zum Sterntheater – eine Ideengeschichte des modernen Planetariums

Die Erfindung des Projektionsplanetariums jährt sich 2024 zum einhundertsten Mal. Schon bei seiner ersten Inbetriebnahme auf dem Dach der Jenaer Zeiss Werke wurde den an dessen Entwicklung Beteiligten klar, dass die Kombination aus Projektionsapparatur und Kuppel ihre intendierte Funktion als astronomiedidaktisches Instrument weit übertraf.
Bis heute haben Planetarien nichts von ihrer besonderen Faszination verloren – im Gegenteil: viele große Sterntheater in Deutschland schreiben seit Jahren Besucherrekorde.
 
Der Vortrag reiht das Planetarium ein in eine weit zurückreichende Reihe von Orten und Erfindungen, die der Auseinandersetzung des Menschen mit dem gestirnten Himmel und des ihn umgebenden Kosmos dienten. Dabei folgen wir einer Geschichte, die Ihren Anfang in den frühen Kulturen der Menschheit nimmt und entlang eines sich ständig wandelnden Bildes vom Himmel am Ende zum modernen Sterntheater führt.
 
An den Planetarien in Jena, Hamburg und aktuell in Bochum produzierte Tobias Wiethoff viele populäre Bildungs- und Unterhaltungsprogramme. Sein anlässlich des Centennials produziertes Werk „100 Jahre Ewigkeit“ hat das Planetarium selbst zum Thema. Seit dessen Premiere im Oktober letzten Jahres wurde das Programm durch Planetarien unterschiedlicher Weltregionen und Kulturkreise in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt.