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Workshop - Physik für Schülerinnen

Hallo Schülerinnen der 10. - 12./13. Klassen!

Leider ist das weibliche Geschlecht in der Physik stark unterrepräsentiert. Nur etwa ein Fünftel der Studierenden der Physik sind junge Frauen. Dabei gehört die Physik wohl zu den interessantesten Fächern überhaupt. Ohne Physikerinnen und Physiker gäbe es weder Laser noch Mikrochips und, und, und. Das muss nicht so bleiben, dachten wir uns und haben einen Workshop "Physik für Schülerinnen" organisiert.  

Der nächste (14.) Workshop findet in den Herbstferien vom 09.10. -12.10.2017 statt.

Vom Ablauf wird der 14. Workshop ähnlich den vorangegangenen Workshops sein. Nähere Informationen dazu sind dann auf dieser Seite zu finden.

Interessensbekundungen für die Teilnahme werden schon jetzt entgegengenommen.


Der 13. Workshop wurde gefördert durch:

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Hier findet Ihr eine Diashow vom Workshop 2016.

Programm des 13. Workshops vom 29.03.2016 -01.04.2016

Das Programm wird derzeit erstellt und schrittweise aktualisiert werden.

Dienstag, 29.03.2016
 
   
 13 Uhr
Hörsaal 2, Helmholtzweg 5
Eröffnung: Begrüßung
                  Vorstellung Institutsbesichtigung
                  Arbeitsschutzbelehrung
 14 Uhr
Physikalisches Grundpraktikum
Durchführung eines Praktikumsversuches
 18:00 Uhr
Kantine IBAUPRO, Am Anger 23
Kennenlernabend mit Improvisationstheater "Rababakomplott"
     
Mittwoch, 30.03.2016

   
 8:30 Uhr - 10:00 Uhr
Hörsaal 1, Max-Wien-Platz 1
Vorlesung von Jun.-Prof. Dr. Alexander Szameit
"Geführtes Licht - Auf dem Weg zum optischen Chip"
 10:00 Uhr -12:30 Uhr
  Arbeit in den Projektgruppen
 12:30 Uhr - 13:15 Uhr
 Mensa Mittagessen
 14 Uhr - 15:30 Uhr
 Gewerbegebiet Göschwitz
Besichtigung der JENOPTIK
 ab 16:00 Uhr
 Jembo-Park Geselliger Abend mit Bowling
     
Donnerstag, 31.03.2016

   
 9:00 Uhr -11:00 Uhr
Hörsaal 2, Helmholtzweg 5 Vorträge der Schülerinnen
 11:00 Uhr - 13:00 Uhr
  Arbeit in den Projektgruppen
 13:00 - 13:45 Uhr
Mensa
Mittagessen
 14:00 - 15:00 Uhr
Sellierstr. 6
Besuch der Mineralogischen Sammlung der FSU
 ab 15:30 Uhr
  Arbeit in den Projektgruppen
 abends   Freizeit oder gemeinsamer Grillabend mit der Fachschaft und den Studienanfängern auf der Kreativfläche
     
Freitag, 01.04.2016

   
 8:30 Uhr - 11:00 Uhr

Arbeit in den Projektgruppen
 11:00 Uhr - 12:00 Uhr
  Labor-/Institutsführungen
 12 Uhr - 13 Uhr
Mensa Mittagessen
 13 Uhr  - ca. 15:30 Uhr
Hörsaal 3, Helmholtzweg 3
Abschlussveranstaltung, Präsentationen der Projektgruppen


Folgende Projektgruppen stehen 2016  zur Auswahl:

o Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
Die Sonne spielt eine zentrale Rolle für das Sonnensystem - und für uns. Bereits in vielen alten Kulturen der Welt wurde ihre Bedeutung für unser Leben in Form von Kulten und Göttern ausgedrückt. Und heute ist die Sonne ein besonders wichtiges Forschungsobjekt, da sie viele Dinge des Alltags direkt beeinflusst. So ist ihre Strahlung die Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung von Leben auf unserem Planeten. Aber gleichzeitig kann der Sonnenwind das Magnetfeld der Erde verformen, Funkwellen stören oder die Kommunikation mit Satelliten unterbrechen. Um mehr über den uns nächsten Stern herauszufinden, ist sein Spektrum von großer Bedeutung. In unserem Projekt wollen wir daher einen Spektrographen bauen, mit dem wir das Spektrum der Sonne (und vieler anderer Lichtquellen) beobachten können. Desweiteren beschäftigen wir uns mit den Spektren anderer Sterne und werden herausfinden, ob und wie sich andere Sterne von der Sonne unterscheiden. Auch werden wir uns mit den physikalischen Grundlagen der Sterne beschäftigen.

o Musik aus Rohren - eine Anleitung zum Instrumentenbau mit Baumarktartikeln
Wie entstehen Töne? Welche Töne hören sich zusammen gut an und warum? Und was ist eigentlich eine Rohrorgel? Dieses Projekt ist insbesondere für musikalisch interessierte Schülerinnen gedacht, die verstehen wollen, wie Musik physikalisch funktioniert. Es geht um Schwingungen und Wellen und zum Abschluss wird eine Panflöte gebastelt, damit die Physik der Töne auch zu Hause weitergehen kann.

o Wie kommt die Sonnenenergie in die Steckdose?
Die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung stellt eine der großen Herausforderungen unseres Jahrhunderts dar. Alternative Energieträger wie Sonnenstrahlung oder Windkraft spielen dabei eine zentrale Rolle. Deswegen wollen wir lernen, wie die Energie des Sonnenlichtes in eine elektrische Spannung umgewandelt wird. Anschließend werden wir eine Solarzelle selbst vermessen, die Labore zur Herstellung und Charakterisierung von Dünnschichtsolarzellen besichtigen und einen kleinen solarbetriebenen Ventilator bauen.

o Teilchenbeschleuniger - der Blick ins Innere der Materie
Woraus besteht die Welt? Alles um uns herum ist aus Atomen aufgebaut. Diese sind allerdings keine unteilbaren Bausteine der Materie, sondern bestehen aus einem Atomkern und Elektronen. Auch der Atomkern lässt sich weiter zerlegen, und zwar in Protonen und Neutronen; diese wiederum in sogenannte Quarks. Wir wollen der Frage nachgehen, wie man eigentlich feststellt, ob Teilchen teilbar sind, und ob es unteilbare Bausteine der Materie gibt. Dafür erklären wir die Funktionsweise der großen Teilchenbeschleuniger, wie zum Beispiel des LHCs am CERN, und erarbeiten die moderne Vorstellung der unteilbaren Elementarteilchen des Standardmodells der Teilchenphysik.

o Lichtquellen im Alltag
Im Alltag begegnen uns zahlreiche Lichtquellen: Glühlampen, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Energiesparlampe oder auch moderne Leuchtdioden. Wir beschäftigen uns mit den verschiedenen Mechanismen, durch die das Licht in diesen Quellen entsteht. Im Experiment untersuchen wir Farbe, Abstrahlwinkel und den Wirkungsgrad dieser Quellen. Wir wollen verstehen, wann welche Quelle sinnvoll zum Einsatz kommt und welche Vor- und Nachteile bestehen. In einem kleinen Lötprojekt bauen wir uns eine Schaltung, die das Mischen verschiedener Lichtfarben erlaubt.

o Fundstücke an der Ostsee - Bernstein ja oder nein?
Schon Archimedes (geb. um 287 v.d.Z.) war vom Phänomen des Auftriebs begeistert. Geschickt ausgenutzt lässt der Auftrieb Zeppeline und Heißluftballons fliegen. Wir basteln einen Kartesischen Taucher, den man nach diesem Prinzip in einer Flasche abtauchen und aufsteigen lassen kann. Außerdem stehen für Euch verschiedene Experimente bereit, um die Dichte von unbekannten Gegenständen zu bestimmen. Damit können wir zwischen einer verwitterten Glasscherbe und einem jahrtausendealtem, fossilen Bernstein unterscheiden.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Elke Wendler

schriftlich:

Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Institut für Festkörperphysik
Max-Wien-Platz 1        
07743 Jena  

Tel.:

+49-(0)3641-9-47333     

FAX:  

+49-(0)3641-9-47302

E-Mail:

   
Dr. Angela Unkroth
schriftlich: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Dekanat
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
Tel.: +49-(0)3641-9-47003   
FAX:
+49-(0)3641-9-47002  
E-Mail: