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Workshop "Physik für Schülerinnen"
letzte Änderung: 07.02.2012
 
Hallo Schülerinnen der 10. - 12./13. Klassen!
  
Leider ist das weibliche Geschlecht in der Physik stark unterrepräsentiert. Nur etwa ein Fünftel der Studierenden der Physik sind junge Frauen. Dabei gehört die Physik wohl zu den interessantesten Fächern überhaupt. Ohne Physikerinnen und Physiker gäbe es weder Laser noch integrierte Schaltkreise und, und, und. Das muss nicht so bleiben, dachten wir uns und haben einen Workshop "Physik für Schülerinnen" organisiert.
 

Der nächste (9.) Workshop wird in den Winterferien 2012 stattfinden, vom 8.2. - 10.02.2012.

Das Programm des Workshops sowie einige Fotos vom letzten Workshop findet Ihr weiter unten auf dieser Seite.

Anmeldeschluss: 20. Januar 2012 für Teilnahme und Übernachtung

Gebühren: Teilnehmergebühr 5 EUR
                 2 Übernachtungen: 15 EUR
                 (im Alpha One Hostel)

 

Möglichkeiten der Anmeldung zum Workshop:
per E-Mail, per FAX, per Telefon, per Post mit dem Formular
Bitte teile uns folgendes mit:
- Name
- Schule
- Klassenstufe
- Anschrift
- ggf. Telefonnummer und/oder E-Mail
- Wird eine Unterkunft benötigt?
- Würdest Du einen Vortrag halten? Wir helfen bei der Vorbereitung, auch bei der Auswahl eines Themas.


 
  PD Dr. Elke Wendler        und Dr. Angela Unkroth  
 
Ihr erreicht uns unter: 
schriftlich: 
Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Institut für Festkörperphysik
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Dekanat
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
telefonisch: 
03641  9 47333 03641 9 47003
per FAX: 
03641  9 47302  03641 9 47002
per E-Mail: 
elke.wendler@uni-jena.de dekanat-paf@uni-jena.de
 

Die Veranstaltung wird gefördert durch:

                

 
Programm des 9. Workshops

Mittwoch, 08.02.2012    
ab 12 Uhr Foyer im Haus 2, Helmholtzweg 5 Anmeldung,
Ausgabe der Teilnehmermappen
13:00 - 13:45 Uhr HS 2 Physik, Helmholtzweg 5

Eröffnung, Begrüßung
Arbeitsschutzbelehrung, Ausgabe der Praktikumsunterlagen, Hinweise zum Praktikum
Aufteilung der Projektgruppen

14:00 - 17:30 Uhr Grundpraktikum Durchführung eines Praktikumsversuches
18:00 Uhr Jazzcafe im Kulturbahnhof Jena

Kennenlern-Abend mit Improvisationstheater Rabarberkomplott

     
Donnerstag, 09.02.2012    
09:00 - 11:00 Uhr HS 2 Physik, Helmholtzweg 5 Vorträge der Schülerinnen
11:00 - 12:30 Uhr   Arbeit in den Projektgruppen
12:30 - 13:30 Uhr Mensa Mittagspause
13:30 - 14:30 Uhr   Institutsbesichtigungen
ab 14:30 Uhr   Arbeit in den Projektgruppen
(Freizeitbeginn nach Absprache in den Projektgruppen)
     
Freitag, 10.02.2012    

08:30 - 10:00 Uhr

HS 3 Physik, Helmholtzweg 3

Vorlesung "Die Zukunft der Energiegewinnung"
Prof. G. Paulus

10:00 - 12:00 Uhr   Arbeit in den Projektgruppen
12:00 - 13:00 Uhr Mensa Philosophenweg Mittagspause
13:00 - 16:00 Uhr HS 3 Physik, Helmholtzweg 3 Präsentation der Projekte
Abschluss des Workshops
     
     
 
 
 

Folgende Projektgruppen stehen in diesem Jahr zur Auswahl:

o  Wie kommt die Sonnenenergie in die Steckdose?
Hier kann man lernen, wie die Energie des Sonnenlichtes in eine elektrische Spannung umgewandelt wird. Als Anwendungsbeispiel wird ein kleiner solarbetriebener Ventilator aufgebaut.

o  Wir bauen ein Radio
Die Übertragung von Informationen stellt einen wesentlichen Aspekt unseres täglichen Lebens dar. Dabei spielt die Übertragung elektronischer Signale eine wichtige Rolle – beim Handy, beim Fernsehen oder beim Radio. Anhand einfacher Versuche zu Schwingungen und Wellen wollen wir Hintergründe zur Übertragung von Signalen untersuchen und verstehen, wie man mit Hilfe von elektromagnetischer Wellen eine Information - z.B. Sprache – über große Distanzen übertragen kann. Im Anschluss bauen wir ein Radio und suchen nach Sendern aus aller Welt.  

Vorkenntnisse werden keine benötigt – lediglich Interesse am Thema und eine große Portion Neugier…

o  Wie aus Strom Bewegung wird
Sie sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken – Elektromotoren. Überall, wo elektrischer Strom in eine Bewegung umgesetzt werden soll (z.B. beim Ventilator, Mixer oder auch Elektroauto), werden sie benötigt. Wir wollen anhand einiger allgemeiner Grundversuche zu elektrischen und magnetischen Phänomenen verstehen, wie ein Elektromotor funktioniert. Im Anschluss bauen wir mit einfachen Haushaltsmitteln einen kleinen Elektromotor und untersuchen seine Leistungsfähigkeit.

o  Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
Unsere Sonne ist wichtig für das gesamte Leben auf der Erde. Das ausgewogene Maß an Sonneneinstrahlung kontrolliert aber, ob sie als Lebensspenderin oder als Bedrohung agiert. Bereits in vielen alten Kulturen der Welt wurde die Kenntnis ihrer zentralen Rolle für das Leben in Form von Kult- und Gott-Figuren ausgedrückt. Auch heute ist die Sonne ein besonders wichtiges Forschungsobjekt, da sie viele Dinge des täglichen Lebens direkt beeinflusst. In diesem Projekt kann eine Sonnenuhr (verschiedene Typen zur Auswahl) und ein Spektrograph gebaut werden. Der Spektrograph lässt sich auch für verschiedene weitere Lichtquellen verwenden. Weiterhin wollen wir mit Hilfe einer modifizierten handelsüblichen Satellitenschüssel die Strahlung der Sonne auch im Radiobereich eindrucksvoll demonstrieren

o Teilchenbeschleuniger - der Blick ins Innere der Materie
Woraus besteht die Welt? Alles um uns herum ist aus Atomen aufgebaut. Diese sind allerdings keine
unteilbaren Bausteine der Materie, sondern bestehen aus einem Atomkern und Elektronen. Auch der Atomkern lässt sich weiter zerlegen, und zwar in Protonen und Neutronen; diese wiederum in sogenannte Quarks. Wir wollen der Frage nachgehen, wie man eigentlich feststellt, ob Teilchen teilbar sind, und ob es unteilbare Bausteine der Materie gibt. Dafür erklären wir die Funktionsweise der großen Teilchenbeschleuniger, wie zum Beispiel des LHCs am CERN, und erarbeiten die moderne Vorstellung der unteilbaren Elementarteilchen des Standardmodells der Teilchenphysik.

o Femtosekundenpulse - Lichtstrahlen kürzer als eine Haaresbreite
Im Gegensatz zu ‚normalem’ Licht sind Femtosekunden-Laserpulse in etwa nur so lang, wie ein Haar breit ist. Dies führt zu spannenden Anwendungen wie die Laserbearbeitung von Materialen oder die spontane Erzeugung ‚neuer’ Farben. Anhand einfacher Experimente werden in diesem Projekt die physikalischen Grundlagen zur Erzeugung dieser kurzen Pulse erklärt und eine einfache Anwendung in der Augenheilkunde vorgestellt.

o  Wie geht das mit der Relativitätstheorie?
Was passiert bei Reisen mit Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit? Ein Computer-Programm ermöglicht es, die auftretenden Effekte anhand von Animationen - basierend auf Einsteins Spezieller Relativitätstheorie - selbst zu erkunden.


Vortragsthemen der Schülerinnen


Rebekka Stein (Otto -Schott-Gymnasium Jena)
Der Millikan-Versuch

Maria Buschmann (Leipzig)
Physik in Star Trek

Sarah Henkel (Dr. – Max - Näder - Gymnasium Königsee)
Was sind Schwingungen und wo treten sie im Alltag auf?

Miriam Rößner (Otto -Schott-Gymnasium Jena)
Licht als Wellenerscheinung

Lisa-Marie Pohle (Salzmannschule Schnepfenthal)
Physik in der Medizin

 
Hier ein Fotoalbum mit Bildern vom 8. Workshop:
Durch Anklicken des jeweiligen Bildes in der Vorschau erhaltet Ihr das größere Bild.
 
Fotos:
A. Günther
(Fotozentrum FSU)
 
 
Kennenlern- Abend
     
Fotos: Unkroth/Stiebritz
         
 

Am anderen Morgen:
Frühstück im Haus Wettin

 
Im Physikalischen Praktikum
Fotos: Stiebritz/Kuske
Kugelfallversuch
 
Biegeversuch
Dünne Linsen und Spiegel
 
Versuch zur Wärmelehre
 
Besuch der Imaginata
       
Fotos: Unkroth
Warten auf die Führung
Hörrohr
 
In der Tuschelmuschel
Im schiefen Haus
Im Experimentiersaal
 
Optische Täuschungen (Fotos: Kuske/Stiebritz)
 
 
Vorträge der Schülerinnen
Saskia Aschenbach (Rhöngymnasium Kaltensundheim)
 
 
 
Leanne Stafast (Aartalschule Aarbergen)

 

 

         
Johanna Busch (Jenaplan-Schule Jena)
 
         
Arbeit in den Projektgruppen
Fotos: A. Günther (Fotozentrum FSU)
Seifenblasen - mehr als nur eine Spielerei!
         
Ein Blick ins Radio
         
 
         
      Fotos: FSU
 
Geselliger Abend im "Bowling Roma"
     
Fotos: K. Stiebritz
Auf dem Weg von der Imaginata zum "Bowling Roma"
   
Abendessen
Beim Bowling
         
Präsentationen der Projektgruppen
Ein Blick ins Auditorium   
Fotos: S. Nietzsche
 
       
Ein Blick ins Radio
Das Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße
         
Teilchenbeschleuniger - der Blick ins Innere der Materie
  Jenseits des Lichts ?? Mikroskopieren mit Elektronen  
         
Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
  Wie entsteht ein Regenbogen?
         
Seifenblasen -mehr als nur eine Spielerei!