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Workshop - Physik für Schülerinnen

Hallo Schülerinnen der 10. - 12./13. Klassen!

Leider ist das weibliche Geschlecht in der Physik stark unterrepräsentiert. Nur etwa ein Fünftel der Studierenden der Physik sind junge Frauen. Dabei gehört die Physik wohl zu den interessantesten Fächern überhaupt. Ohne Physikerinnen und Physiker gäbe es weder Laser noch Mikrochips und, und, und. Das muss nicht so bleiben, dachten wir uns und haben einen Workshop "Physik für Schülerinnen" organisiert.  

Der nächste (14.) Workshop findet in den Herbstferien vom 09.10. -12.10.2017 statt.

Flyer mit Anmeldeformular

Achtung:  Anmeldeschluss  9. September 2017

Der Workshop wird gefördert durch:

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Hier findet Ihr eine Diashow vom Workshop 2016.

Programm des 14. Workshops vom 09.10. -12.10.2017

Das Programm wird derzeit erstellt und schrittweise aktualisiert werden.

Montag, 09.10.2017
 
   
 13 Uhr
Hörsaal 2, Helmholtzweg 5
Eröffnung: Begrüßung
                Vorstellung Institutsbesichtigung
                Arbeitsschutzbelehrung
 14 Uhr - 17:30 Uhr
Physikalisches Grundpraktikum
Durchführung eines Praktikumsversuches
 18:00 Uhr
Kantine IBAUPRO, Am Anger 23
Kennenlernabend (gestaltet von Physik-Studentinnen)
     
Dienstag, 10.10.2017

   
 8:30 Uhr - 10:00 Uhr
HS 2 Physik, Helmholtzweg 5
Jun.-Prof. Dr. Stefanie Kroker (TU Braunschweig)
Vorlesung "Vom Nanokosmos in den Makrokosmos - wie Nanotechnologie uns hilft, ferne Galaxien zu erkunden"
 10:00 Uhr -12:30 Uhr
  Arbeit in den Projektgruppen
 12:30 Uhr - 13:00 Uhr
 Mensa Mittagessen
 13:19 Uhr  Teichgraben (Stadtzentrum) Abfahrt Bus Linie 12 nach Göschwitz
 14 Uhr - 16:0 Uhr
 Gewerbegebiet Göschwitz
Besichtigung der Jena-Optronik GmbH
 ab 16:15 Uhr - ca. 20 Uhr
 Jembo-Park Geselliger Abend mit Bowling
     
Mittwoch, 11.10.2017

   
 9:00 Uhr -11:00 Uhr
Hörsaal 2, Helmholtzweg 5 Vorträge der Schülerinnen
 11:00 Uhr - 14:15 Uhr
  Arbeit in den Projektgruppen (individuelles Mittagessen der Projektgruppen)
 14:30 - 16:30 Uhr
Carl-Zeiss-Platz 12
Besuch des Optischen Museums
 abends   Freizeit
     
Donnerstag, 12.10.2017

   
 8:30 Uhr - 11:00 Uhr

Arbeit in den Projektgruppen
 11:00 Uhr - 12:00 Uhr
  Labor-/Institutsführungen
 12 Uhr - 13 Uhr
Mensa Mittagessen
 13 Uhr  - ca. 15:30 Uhr
Hörsaal 3, Helmholtzweg 3
Abschlussveranstaltung, Präsentationen der Projektgruppen


In diesem Jahr stehen folgende Projektgruppen zur Auswahl:

o Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
Die Sonne spielt eine zentrale Rolle für das Sonnensystem - und für uns. Bereits in vielen alten Kulturen der Welt wurde ihre Bedeutung für unser Leben in Form von Kulten und Göttern ausgedrückt. Und heute ist die Sonne ein besonders wichtiges Forschungsobjekt, da sie viele Dinge des Alltags direkt beeinflusst. So ist ihre Strahlung die Grundvoraussetzung für die Entstehung und Entwicklung von Leben auf unserem Planeten. Aber gleichzeitig kann der Sonnenwind das Magnetfeld der Erde verformen, Funkwellen stören oder die Kommunikation mit Satelliten unterbrechen. Um mehr über den uns nächsten Stern herauszufinden, ist sein Spektrum von großer Bedeutung. In unserem Projekt wollen wir daher einen Spektrographen bauen, mit dem wir das Spektrum der Sonne (und vieler anderer Lichtquellen) beobachten können. Desweiteren beschäftigen wir uns mit den Spektren anderer Sterne und werden herausfinden, ob und wie sich andere Sterne von der Sonne unterscheiden. Auch werden wir uns mit den physikalischen Grundlagen der Sterne beschäftigen.

o Jenseits des Lichts ?? Mikroskopieren mit Elektronen
Stößt man bei der Beobachtung winzigster Details mit dem Lichtmikroskop an Grenzen, können Elektronenmikroskope weiterhelfen. Durch die Nutzung von Elektronen statt Photonen sind viel hö-here Vergrößerungen und Schärfentiefen möglich. Besonders spannend ist auch die chemische Ana-lyse in mikroskopischen Dimensionen. Die Teilnehmer werden mit der Praxis der Elektronenmikro-skopie und der Röntgenmikroanalyse vertraut gemacht.

o Lichtquellen im Alltag
Im Alltag begegnen uns zahlreiche Lichtquellen: Glühlampen, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Energiesparlampe oder auch moderne Leuchtdioden. Wir beschäftigen uns mit den verschiedenen Mechanismen, durch die das Licht in diesen Quellen entsteht. Im Experiment untersuchen wir Farbe, Abstrahlwinkel und den Wirkungsgrad dieser Quellen. Wir wollen verstehen, wann welche Quelle sinnvoll zum Einsatz kommt und welche Vor- und Nachteile bestehen. In einem kleinen Lötprojekt bauen wir uns eine Schaltung, die das Mischen verschiedener Lichtfarben erlaubt.

o Dem Magnetismus auf der Spur
Von alters her faszinieren magnetische Phänomene die Menschheit. Von wundersamen Magnetsteinen in der Antike über die Ausrichtung der Kompassnadel im Erdmagnetfeld bis hin zu modernen Teilchenbeschleunigern ... überall sind Magneten anzutreffen. Doch woher kommt der Magnetismus in der Materie? Was steckt hinter den geheimnisvollen "Elementarmagneten", aus denen ferromagnetische Materialien wie Eisen bestehen? Diesen Fragen werden wir auf den Grund gehen. Wir simulieren die Wechselwirkung der Elementarmagnete in einem Ferromagneten im Computer und beobachten die Bildung der Weiss'schen Bezirke. Außerdem werden wir verstehen, wie die Untersuchung von Modellsystemen und Computersimulationen in der theoretischen Physik zum Verständnis der uns umgebenden realen Welt beitragen.

o Musik mit Elektronen
Musik ist ja bekanntlich etwas für Künstler und hat nichts mit Wissenschaft zu tun. Erstaunlich dabei ist, dass Musikinstrumente gleich eine ganze Reihe an physikalischen Phänomenen ausnutzen. Nehmen wir die E-Gitarre: die Saite - ein nichtharmonischer Oszillator, der Tonabnehmer - basierend auf elektromagnetischer Induktion, der Verstärker - elektronisch - basierend auf Transistoren, der Lautsprecher - beruhend auf dem elektromotorischen Prinzip, die Membran - zur Abstrahlung von Schwingungsenergie, die Luft - Träger einer longitudinalen Welle.
In diesem Workshop wollen wir uns nicht nur anhand von akustischen Experimenten verschiedenen Schwingungs- und Wellenphänomenen nähern, sondern es soll auch jede Teilnehmerin eine einfache E-Gitarre, komplett mit Verstärker zum nach Hause nehmen, aufbauen.
Voraussetzung ist: Ihr habt keine Angst vor der Arbeit mit der Bohrmaschine, der Säge oder dem Lötkolben.

o Polarisation - Geheimnisvolle Eigenschaft von Licht
Zwei transparente Folien lassen einzeln das Licht hindurch, zusammen aber plötzlich nicht mehr. Die Lösung dieses Rätsels ist die Polarisation des Lichtes. Was es damit auf sich hat, wird in diesem Projekt ergründet. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden wir verschiedene Elemente zum Einstellen und zum Auslesen der Polarisation von Licht kennenlernen und Gelegenheit haben, diese Elemente direkt selbst auszuprobieren. In einem Laborversuch werden wir dann untersuchen, wie die Propagation durch ein Material die Polarisation von Licht beeinflussen kann. Zuckerlösung spielt hier eine besondere Rolle, und wir werden sehen, dass es uns die Polarisation von Licht sogar erlaubt, den Zuckergehalt eurer Lieblingsgetränke zu ermitteln.


Ansprechpartner

Prof. Dr. Elke Wendler

schriftlich:

Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Institut für Festkörperphysik
Max-Wien-Platz 1        
07743 Jena  

Tel.:

+49-(0)3641-9-47333     

FAX:  

+49-(0)3641-9-47302

E-Mail:

   
Dr. Angela Unkroth
schriftlich: Friedrich-Schiller-Universität Jena
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Dekanat
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
Tel.: +49-(0)3641-9-47003   
FAX:
+49-(0)3641-9-47002  
E-Mail: