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Workshop "Physik für Schülerinnen"
letzte Änderung: 23.11.2009
 
Hallo Schülerinnen der 10. - 12./13. Klassen!
  
Leider ist das weibliche Geschlecht in der Physik stark unterrepräsentiert. Nur etwa ein Fünftel der Studierenden der Physik sind junge Frauen. Dabei gehört die Physik wohl zu den interessantesten Fächern überhaupt. Ohne Physikerinnen und Physiker gäbe es weder Laser noch integrierte Schaltkreise und, und, und. Das muss nicht so bleiben, dachten wir uns und haben einen Workshop "Physik für Schülerinnen" organisiert.
 

Der nächste (8.) Workshop wird vom 29.03. - 31.03.2010 (in den Osterferien) stattfinden.

Das detaillierte Programm wird zu gegebener Zeit auf dieser Seite zu finden sein. Zur Orientierung dienen das Programm sowie die Fotos vom 7. Workshop weiter unten auf dieser Seite.

Anmeldungen und Interessensbekundungen werden bereits jetzt entgegengenommen.

Flyer mit Anmeldeformular
 
  
Die Veranstaltung wird gefördert durch:

                

                                                       

 
         
  PD Dr. Elke Wendler        und Dr. Angela Unkroth  
 
Ihr erreicht uns unter: 
schriftlich: 
Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Institut für Festkörperphysik
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Physikalisch-Astronomische Fakultät 
Dekanat
Max-Wien-Platz 1
07743 Jena
telefonisch: 
03641  9 47333 03641 9 47003
per FAX: 
03641  9 47302  03641 9 47002
per e-mail: 
elke.wendler@uni-jena.de dekanat-paf@uni-jena.de
 
 

 
Programm des 7. Workshops

Montag, 06.04.2009    
ab 12 Uhr Foyer im Haus 2, Helmholtzweg 5 Anmeldung,
Ausgabe der Teilnehmermappen
13:00 - 13:45 Uhr HS 2 Physik, Helmholtzwg 5

Eröffnung, Begrüßung
Arbeitsschutzbelehrung, Ausgabe der Praktikumsunterlagen, Hinweise zum Praktikum
Aufteilung der Projektgruppen

14:00 - 17:30 Uhr Grundpraktikum Praktikum
19:00 Uhr  

Kennenlern-Abend in der Kegel-Club-Bar 9er

     
Dienstag, 07.04.2009    
08:30 Uhr Straßenbahn-Haltestelle Burgau Treffpunkt für Exkursion
09:00 - 10:00 Uhr JENOPTIK AG
Jena-Optronik GmbH
Gewerbegebiet Göschwitz
Führung durch die Jena-Optronik GmbH, einem Zulieferer der Luft- und Raumfahrtindustrie
11:00 - 12:30 Uhr HS 2 Physik, Helmholtzwg 5 Vorträge der Schülerinnen
12:30 - 13:30 Uhr Mensa Mittagspause
13:30 - 17:00 Uhr   Arbeit in den Projektgruppen
18:00 - 19:00 Uhr



  Improvisationstheater mit dem Jugendtheaterclub des Theaterhauses Jena
anschließend geselliger Abend in der Gaststätte "Zur Noll"
     
     
Mittwoch, 08.04.2009    

09:00 - 10:00 Uhr

HS 2 Physik, Helmholtzweg 5

Fachvortrag von Dr. Roland Mattheis
"Mega, Giga, Tera - Was der Nobelpreis für Physik 2007 mit immer größerem Speichervolumen der Festplatten zu tun hat"
10:00 - 10:30 Uhr   Pause
10:30 - 12:30 Uhr   Arbeit in den Projektgruppen
12:30 - 13:30 Uhr Mensa Philosophenweg Mittagspause
13:30 - 16:00 Uhr HS 2 Physik, Helmholtzweg 5 Präsentation der Projekte
Abschluss des Workshops
     
     
 
 
 

Folgende Projektgruppen standen in diesem Jahr zur Auswahl:

o  Ein Blick ins Radio
Jeder kennt es, jeder nutzt es, doch wer weiß, wie's geht? Hier gibt es die Gelegenheit, anhand einfacher Schaltungen die wesentlichen Grundprinzipien des Radioempfangs kennen zu lernen. Dabei erfährt man Neues über die Phänomene Schwingung & Resonanz und erhält einen ersten Blick in die Elektronik.

o  Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
Unsere Sonne ist wichtig für das gesamte Leben auf der Erde. Das ausgewogene Maß an Sonneneinstrahlung kontrolliert aber, ob sie als Lebensspenderin oder als Bedrohung agiert. Bereits in vielen alten Kulturen der Welt wurde die Kenntnis ihrer zentralen Rolle für das Leben in Form von Kult- und Gott-Figuren ausgedrückt. Auch heute ist die Sonne ein besonders wichtiges Forschungsobjekt, da sie viele Dinge des täglichen Lebens direkt beeinflusst. In diesem Projekt kann eine Sonnenuhr (verschiedene Typen zur Auswahl) und ein Spektrograph gebaut werden. Der Spektrograph lässt sich auch für verschiedene weitere Lichtquellen verwenden. Weiterhin wollen wir mit Hilfe einer modifizierten handelsüblichen Satellitenschüssel die Strahlung der Sonne auch im Radiobereich eindrucksvoll demonstrieren

o  
Jenseits des Lichts ?? Mikroskopieren mit Elektronen
Stößt man bei der Beobachtung winzigster Details mit dem Lichtmikroskop an Grenzen, können Elektronenmikroskope weiterhelfen. Durch die Nutzung von Elektronen statt Photonen sind viel höhere Vergrößerungen und Schärfentiefen möglich. Besonders spannend ist auch die chemische Analyse in mikroskopischen Dimensionen. Die Teilnehmer werden mit der Praxis der Elektronenmikroskopie und der Röntgenmikroanalyse vertraut gemacht.

o  Wie kommt die Sonnenenergie in die Steckdose?
Hier kann man lernen, wie die Energie des Sonnenlichtes in eine elektrische Spannung umgewandelt wird. Als Anwendungsbeispiel wird ein kleiner solarbetriebener Ventilator aufgebaut.

o Welches Mikroskop liefert den besten Durchblick?
An der Wirkungsstätte von Ernst Abbe kann man lernen, wie ein Mikroskop aufgebaut ist und wie es funktioniert. Wie klein können die Strukturen sein, die man noch gut erkennen kann und wovon hängt diese minimale Strukturbreite ab? Abbes Theorie gilt jedoch nicht nur für Licht-, sondern auch für Elektronenmikroskope. Davon könnt Ihr Euch selbst überzeugen.

o Seifenblasen - mehr als nur eine Spielerei!
Wie dick ist eigentlich eine Seifenblase ? Und wie schwer? Kann man eigentlich die Oberflächenspannung einer Seifenblase bestimmen? Wie groß ist der Innendruck einer Seifenblase? Warum schillert eine Seifenblase?
Um Physik machen zu können, braucht man nicht immer große Aufbauten. Wir möchten euch mit einigen Experimenten zeigen, dass man auch mit Seifenblasen wissenschaftlich arbeiten  und dabei eine Menge Spaß haben kann!

o Wie entsteht ein Regenbogen?
Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Entstehung eines Regenbogens. Mit Hilfe eigener Experimente werden die wesentlichen Effekte, die zur Bildung des Regenbogens führen, nachvollzogen. Dazu kommen noch ein paar mathematische Überlegungen zum Winkel, unter dem der Bogen sichtbar ist, und zum Farbverlauf.

o Teilchenbeschleuniger - der Blick ins Innere der Materie
Woraus besteht die Welt? Alles um uns herum ist aus Atomen aufgebaut. Diese sind allerdings keine
unteilbaren Bausteine der Materie, sondern bestehen aus einem Atomkern und Elektronen. Auch der Atomkern lässt sich weiter zerlegen, und zwar in Protonen und Neutronen; diese wiederum in sogenannte Quarks. Wir wollen der Frage nachgehen, wie man eigentlich feststellt, ob Teilchen teilbar sind, und ob es unteilbare Bausteine der Materie gibt. Dafür erklären wir die Funktionsweise der großen Teilchenbeschleuniger, wie zum Beispiel des LHCs am CERN, und erarbeiten die moderne Vorstellung der unteilbaren Elementarteilchen des Standardmodells der Teilchenphysik.

 
Rückblick auf den 7. Workshop vom 06.04. - 08.04.2009
 
Presse - Echo
Ostthüringer Zeitung (OTZ) am 08.04.2009
 
Hier ein Fotoalbum mit Bildern vom 7. Workshop:
Durch Anklicken des jeweiligen Bildes in der Vorschau erhaltet Ihr das größere Bild.
Im Praktikum
(Fotos: K. Stiebritz)
Bestimmung der Viskosität einer Flüssigkeit mittels Kugelfallmethode


Fotos: Jan-Peter Kasper (dpa)
Strom-Spannungsmessungen
Dünne Linsen und Spiegel
Kennenlern- Abend
     
Fotos: A. Unkroth
         
 
Besuch der Jena-Optronik GmbH
         
 
 
Vorträge der Schülerinnen
Christin Messner (Holzlandgymnasium Hermsdorf)
 
 
 
 
 
Sabrina Lederer (Gymnasium Greiz)
 
 
 
         
Theresa Buchenau (Martin-Luther-Gymnasium Eisenach)
 
   
         
Arbeit in den Projektgruppen
Fotos: K. Stiebritz/S. Kuske
Seifenblasen - mehr als nur eine Spielerei!
         
         
 
 
 
         
Geselliger Abend in der Gaststätte "Zur Noll"
     
Fotos: K. Stiebritz
 
       
Fotos: S. Nietzsche
         
         
Präsentationen der Projektgruppen
Vorbereitung zur Präsentation  
Fotos: A. Günther (Fotozentrum der FSU)
       
Ein Blick ins Radio
         
Teilchenbeschleuniger - der Blick ins Innere der Materie
         
Unsere Sonne - Lebenselixier & Bedrohung, Kult- & Forschungsobjekt
Fotos: Unkroth
Foto: A. Günther
         
Ein Blick ins Auditorium           Fotos: A. Günther
Fotos: A. Unkroth  
  Jenseits des Lichts ?? Mikroskopieren mit Elektronen
 
Wie kommt die Sonnenenergie in die Steckdose?
Seifenblasen -mehr als nur eine Spielerei!
 
Wie entsteht ein Regenbogen?