Ehrenpromotion von Prof. Dr. Fritz Peter Schäfer

 

 

 

 

Prof. em. Dr. Fritz Peter Schäfer
* 15.01.1931 in Bad Hersfeld
+ 25.04.2011 in Hannover

 

Prof. em. Dr. Fritz Peter Schäfer wurde die Ehrendoktorwürde der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Jenaer Universität am 14. Juni 1995 für seine Beiträge auf dem Gebiet der Laseranwendung, speziell für seine fundamentalen Arbeiten zu Farbstofflasern und Hochleistungslasern und deren Anwendung in der Spektroskopie und in der Physikalischen Chemie verliehen.

Wichtig für ein aufgeschlossenes Verständnis, um aktives Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu wecken, sind kompetente Vorbilder, denn "Vorbildern kann man nacheifern". Prof. Schäfer, einer der Nestoren der deutschen Laserforschung ist ein solches Vorbild. Mit der Erfindung des Farbstofflasers in der Mitte der sechziger Jahre fand seine wissenschaftliche Karriere  ihren ersten Höhepunkt. Als Direktor am Göttinger Max-Planck-Instituts für Biophysikalische Chemie hat Prof. Schäfer früh die Bedeutung des Excimer-Lasers erkannt, ihn systematisch zum Pumpen von Farbstoffen eingesetzt und dadurch die kurzwelligen Farbstofflaser, die noch heute auf dem Markt sind, entwickelt.

In dem produktiven, vielfach ausgezeichneten und der Friedrich-Schiller-Universität Jena eng verbundenen Wissenschaftler hat darüber hinaus immer ein Anwender gesteckt, was nicht zuletzt durch seine 27 Patente zum Ausdruck kommt, sowie ein aktiver (Aus)Gründer von Industrieunternehmen.

Die Ehrung habe ihn "tief bewegt" sagte Prof. Schäfer in seiner Ansprache, in der er ein persönliches Fazit aus drei Jahrzehnten in Forschung und Lehre zog und neben der individuellen Geschichte der Laserentwicklung in Deutschland auch auf grundsätzliche Fragen und Probleme des Wissenschaftsbetriebs einging. Grundlage seiner Arbeit war die Freude beim Entdecken und Konzipieren von Neuem, sowie die gute inspirierende Arbeit mit jungen Leuten. Neben den Studierenden dachte er dabei besonders an die Doktoranden und Post-Doktoranden, die die "wesentlichen Stützen der wissenschaftlichen Arbeit" sind. Gerade diesen gab er als Fazit seines Wissenschaftlerdaseins mit auf den Weg: Bearbeiten Sie gewissenhaft und konsequent die Fragen, die sie interessieren und lassen Sie sich nicht von außen beeinflussen.

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