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Physikalische Kolloquien im Sommersemester 2021

Gastvorträge für Hochschulmitarbeiter und Studierende ab dem Masterstudium. Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch.
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Foto: Dekanat PAF
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Meldung vom: 01. April 2021, 17:45 Uhr

Information

Das Physikalische Kolloquium findet, wenn nicht anders angegeben,  jeweils um 16:15 Uhr statt.

Achtung! Aufgrund der Einschränkungen infolge der Covid 19-Pandemie finden im Sommersemester 2021 die Kolloquiumstermine nur online  per Zoom statt.

12.04.2021 Inhalt einblenden
Dr. Daniela Täuber, Institut für Physikalische Chemie Foto: privat

Dr. Daniela Täuber (U Jena, Institut für Physikalische Chemie)

Habilitations-Vorstellung

Polarisationsaufgelöste Fluoreszenzmikroskopie in Verbindung mit nanoskaliger IR-Spektroskopie

Polarisationsaufgelöste Fluoreszenzmikroskopie bietet einen speziellen Zugang zu nanoskaliger Struktur und Dynamik. Ausgehend von ihrem Hintergrund in Einzelmolekülmikroskopie in weicher Materie nutzte Daniela Täuber in Lund/Schweden 2D-polarisationsaufgelöste Fluoreszenzbildgebung (2DPOLIM) zur Erforschung von Struktur und Photophysik in organischer Photovoltaik, sowie zur Erkennung früher Aggregationsstufen eines für Parkinsonerkrankungen relevanten Proteins. Ihre Kooperation mit dem Universitätsklinikum Jena zur Untersuchung pathologischer Veränderungen im Zusammenhang mit schwerer Sepsis bestätigte den gewinnbringenden Einsatz von 2DPOLIM für biomedizinische Forschung. Eine vielversprechende Ergänzung bietet markerfreie nanoskalige IR-Spektroskopie in Kombination mit Rasterkraftmikroskopie. Dies zeigen u.a. erste Untersuchungen an humaner Augenretina.

26.04.2021 Inhalt einblenden
Dr. Frank Helleis,Max-Planck-Institut für Chemie Mainz Foto: privat

Dr. Frank Helleis (Max-PIanck-Institut für Chemie, Mainz)

Venting of Class Rooms – a fresh View from Outside

Covid-19 infection risks in indoor environments under varying hygieny measures like masks, distance, contact reduction and venting, are modelled by numerous authors. As recent studies show,
young people are also driving the pandemic. The question arises how infection risks by the aerosol pathway in class rooms contributes to the incidence in school age range. Our studies try to theoretically access relative infection risks depending on measures taken. To improve on well-known deficits specifically regarding ventilation in heavily crowded spaces like class rooms, we carried out experiments on venting efficiencies using low-cost and low-regulatory-impact modifications to typical window installations in existing school buildings.

21.06.2021 Inhalt einblenden
Prof. Dr.Oliver Schwarz, Universität Siegen Foto: privat

Prof. Dr. Oliver Schwarz (Universität Siegen)

Mitteldeutschland und die wahre Gestalt der Erde - eine Exkursion in die lokal-historischen Quellen der Theorie der Flächenkrümmung

Eine der fundamentalen historischen Linien, welche für die moderne Physik prägend waren, verläuft von der Gaußschen Theorie der zweidimensionalen Flächenkrümmung über den Riemannschen Krümmungstensor hin zur ART. Alle, die sich tiefer mit der ART beschäftigen, haben diese Aussage verinnerlicht. Doch ein historisch und fachdidaktisch umfassender interessiertes Publikum mag sich neben dieser Tatsache auch mit weitergehenden Fragen beschäftigen:

Wieso hat sich Gauß überhaupt mit der inneren Geometrie einer gekrümmten Fläche beschäftigt? Was hat ihn dazu motiviert? Welche konkreten Aufgabenstellungen brachten ihn dazu, hier voranzuschreiten? Wie versuchte man vor Gauß, Aspekte der Flächenkrümmung zu behandeln und was geschah unmittelbar im Anschluss an die Arbeiten von Gauß?

Diese und weitere Fragen führen uns tief in das Gebiet der praktischen und theoretischen Astrogeodäsie und zu den frühen Versuchen, das Erdellipsoid möglichst genau zu beschreiben. Wie kaum bekannt ist, spielte hierbei Mitteldeutschland eine herausgehobene Rolle. Ohne diese Arbeiten, die im Vortrag im Detail (natürlich vor allem mit den Bezügen zu Thüringen) betrachtet werden sollen, wäre die oben beschriebene historische Linie in anderer Weise begründet worden.

28.06.2021 Inhalt einblenden
Prof. Dr. Franz Giessibl, Uni Regensburg Foto: privat

Prof. Dr. Franz Giessibl (Universität Regensburg)

Chemical bonds studied by atomic force microscopy with femtonewton sensitivity and intra-atomic contrast

CO terminated AFM tips have been shown to provide outstanding spatial resolution on organic molecules, metallic clusters and other samples. These tips are chemically inert and probe organic molecules mainly by Pauli repulsion. Thus, images reflect the total charge density of the samples in many cases. In other cases, such as Fe and Cu adatoms on Cu(111), the presence of the CO tip induces a hybridization that is strongly dependent on the tip position and results in a subatomic contrast that not only depends on the chemical identity but also on the coordination. AFM reaches a sensitivity corresponding to the gravitational force that two people at a distance of 2 km exert on each other.

02.07.2021 Inhalt einblenden
Prof. Dr. Manami Sasaki, Universität Erlangen-Nürnberg Foto: privat

Prof. Dr. Manami Sasaki (Universität Erlangen-Nürnberg)

Interstellares Medium im Röntgenlicht

Der Raum zwischen Sternen in Galaxien ist gefüllt mit Gasen bei verschiedenen Temperaturen, dichten Wolken, Magnetfeldern und relativistischen Teilchen. Dieses interstellare Medium wird insbesondere durch die Strahlung und Sternwinde von jungen,
massereichen Sternen sowie durch Supernova-Explosionen ionisiert und zu Temperaturen von über 106 K erhitzt. Heiße interstellare Plasmen können in Röntgenbeobachtungen untersucht werden. Der Vortrag berichtet von Studien zum heißen interstellaren Medium und präsentiert Ergebnisse der neuesten Röntgenmission eROSITA.

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