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Meldung vom:
32. Bundesweiter Physikwettbewerb der Sekundarstufe I
Nachdem bereits die Finalrunde der 35. Thüringer Physikolympiade an der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Jenaer Universität ausgetragen wurde, fanden sich zur Endrunde des Bundeswettbewerbs Physik der Sekundarstufe I vom 09.05. bis 13.05.2026 erneut junge Physiktalente in der Saalestadt ein. Die eingeladenen Schüler:innen waren aus ganz Deutschland angereist und hatten sich zuvor in zwei vorangegangenen Hausaufgabenrunden für die Finalrunde in Jena qualifiziert. Einzigartig macht diesen Wettbewerb das Miteinander: Schüler verschiedener Klassenstufen lösen die kniffligen Aufgaben in täglich wechselnden Dreier-Teams. Während am Ende die punktbesten Teilnehmenden ausgezeichnet werden, gilt bereits die Qualifikation für das Finale als besonderer Erfolg. So können die physikinteressierten Schüler:innen in entspannter Atmosphäre zusammenkommen, gemeinsam lernen und Jena als lebenswerten Studien- und Wissenschaftsstandort kennenlernen. Der Wettbewerb wird jährlich vom Bundesverband zur Förderung des MINT-UnterrichtsExterner Link ausgerichtet und in diesem Jahr von der Firma ZEISS, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Alumniverein der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena finanziell unterstützt.
Prof. Dr. Timo Mappes während seines Vortrags.
Foto: Jana Hölzer (Uni Jena)Knifflige Aufgaben in entspannter Atmosphäre
An vier Wettbewerbstagen stellten sich die dreißig eingeladenen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 einem vielseitigen Wettbewerb, der von Theorie- über Experimentalklausuren bis hin zu kreativen Bastelaufgaben reichte. In den Räumen des Grundpraktikums der Physikalisch-Astronomischen Fakultät konnten sich die Schülerinnen und Schüler anschließend an physikalischen Versuchen zur Mechanik, Wärmelehre und Optik ausprobieren und erhielten so authentische Einblicke in die Studieninhalte eines Physikstudiums.
Ergänzt wurde der Wettbewerb durch ein vielseitiges Rahmenprogramm: eine Exkursion zu ZEISS, ein Besuch der Imaginata und sogar eine Wanderung auf dem Jenaer Matherundweg standen auf dem Plan. Abgerundet wurde die Woche durch einen anschaulichen Vortrag von Timo Mappes, Professor für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität und Gründungsdirekter des Deutschen Optischen Museums (D.O.M.). Er ermöglichte den Teilnehmenden exklusive Einblicke in das neue D.O.M., das im Jahr 2028 in Jena seine Türen öffnen wird. Als modernes Forschungs- und Erlebnismuseum für Optik wird das D.O.M. historische Instrumente mit interaktiven Experimenten kombinieren und so die Welt der Optik für Jung und Alt zugänglich machen.
Kontakt
Jana Hölzer, Dr.
- jana.hoelzer@uni-jena.de
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