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Timo Mappes, Gründungsdirektor des D.O.M. und Professor für Geschichte der Physik mit Schwerpunkt Wissenschaftskommunikation, präsentiert die Ernst-Abbe-Playmobilfigur.
Foto: Dorit Schmidt (Uni Jena)Das Deutsche Optische Museum (D.O.M.) hat am Donnerstag in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität Jena die neue PLAYMOBIL-Sonderfigur des berühmten Physikers und Sozialreformers Ernst Abbe präsentiert. Damit erhält die bereits 2024 erschienene Figur von Carl Zeiß einen würdigen Partner. Die limitierte Figur bringt spannendes Wissen über Geschichte, Forschung und Optik in Kinderzimmer und Sammlerhände und lädt dazu ein, sich gemeinsam über Ernst Abbes bedeutendes Lebenswerk auszutauschen. Timo Mappes, Gründungsdirektor des D.O.M. und Professur an der Physikalisch Astronomischen Fakultät betont: „Der enge Austausch zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung mit industrieller Forschung und Entwicklung ist der Grund, warum wir in Jena heute die höchste Innovationsdichte Deutschlands vorfinden. Ernst Abbe steht wie kein anderer für genau diese Form fruchtbarer und nachhaltiger Zusammenarbeit.“
Detailverliebt: Das neue Sonderfigurenset zeigt Ernst Abbe mit Brille, markantem Bart und sogar funktionstüchtiger Lupe. In der Hand hält Abbe die berühmte Formel zur Auflösungsgrenze, die die Mikroskopie revolutionierte. Ein historischer Schreibtisch samt aufgeschlagenem Buch erinnert an sein Wirken als Wissenschaftler und Sozialreformer. Jeder Verpackung ist ein kleines Heft mit Informationen zu Abbes Lebenswerk beigelegt.
Foto: Alexandra Seefeld (D.O.M.)Die limitierte Sonderfigur vereint die Markenzeichen von Ernst Abbe: Brille, Lupe und Fernglas dürfen ebenso wenig fehlen wie seine berühmte Formel für die Auflösungsgrenze, die als Meilenstein die moderne Optik begründete. „Als Physikalisch-Astronomische Fakultät der Universität Jena freuen wir uns besonders, dass Ernst Abbe, der ja auch Professor an unserer Fakultät war, diese Playmobil-Figur gewidmet wird. Mit seinem Wirken inspiriert er bis heute Generationen von Wissenschaftler:innen zum Blick auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chancen ihrer Forschung“, sagt Prof. Dr. Isabelle Staude, Dekanin der Physikalisch-Astronomischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität. Ernst Abbe prägte die Friedrich-Schiller-Universität ab 1870 als außerordentlicher und ab 1878 als ordentlicher Honorarprofessor für Physik, Astronomie und Mathematik. Sein wissenschaftlicher Fokus lag dabei auf der Theorie der optischen Abbildung sowie den physikalischen Gesetzmäßigkeiten von Strahlengängen und Abbildungsfehlern.
Interessierte finden die Figur ab sofort und in limitierter Stückzahl online über die Website des D.O.M.Externer Link oder in der Jena Tourist-Information.
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