Augenheilkunde

BMBF-Projekt: Adaptiver Echtzeitphoropter - Laufzeit: 2006 - 2009 - in Kooperation mit der Fachhochschule Jena


Die Korrektur von Sehfehlern erfolgt gegenwärtig in der Regel mit einer Brille oder Kontaktlinsen, wobei nur die Nah- und Fernsichtigkeit sowie sogenannte Zylinderfehler ausgeglichen werden. In der operativen Augenheilkunde (Laseroperation) werden allerdings auch Sehfehler höherer Ordnung ausgeglichen, nachdem das Auge mit einem Wellenfrontsensor vermessen wurde.

Mit einem sogenannten adaptiven Phoropter können sowohl die Sehfehler vermessen als auch dem Patienten durch die Korrektur seiner „Augenfehler“ mit einem adaptiven (deformierbaren) Spiegel die Verbesserungen seines Sehvermögens deutlich gemacht werden.

Ziele:

    Diagramm
  1. Testlauf eines adaptiven Echtzeitphoropters
  2. Untersuchung des Einflusses von Sehfehlern höherer Ordnung auf das Sehvermögen (Sehschärfe, Blendungsempfindlichkeit, Dämmerungssehen)
  3. Vergleich der Messergebnisse mit einem kommerziellen Messsystem
  4. Verwendung der Ergebnisse für die nichtinvasive Korrektur (Brille) von Sehfehlern

Methoden:

  1. Wellenfrontmessung mit einem Shack-Hartman-Wellenfrontsensor
  2. Ansteuerung eines adaptiven (deformierbaren) Spiegels
  3. Beschreibung der Wellenfront durch einen Satz orthonormierter Funktionen (Zernike-Polynome)
  4. Wellenfrontmessung mit einem kommerziellen Messsystem

Ansprechpartner:



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