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Neues Denken, statt Angst zu scheitern


Prof. Dr. Adrian Pfeiffer erhält für seine gewagte Forschungsidee eine Förderung von der VolkswagenStiftung

Eine Attosekunde ist der milliardste Teil einer milliardstel Sekunde. Dass Experimente in einem solch kleinen Zeitfenster nicht immer vorhersehbar sind, versteht sich fast von selbst. Nichtsdestotrotz möchte der Jenaer Juniorprofessor für Attosekunden-Laserphysik seine Forschungen zur Attosekunde ausweiten. Dabei wird er nun von der VolkswagenStiftung unterstützt, deren Förderinitiative Experiment! Forschungsideen mit ungewissem Ausgang ermöglicht.

Sein Projekt, sein gewagtes Experiment beschäftigt sich mit sogenannter "Subzyklen-aufgelöster nichtlinearer Spektroskopie". Ab Januar wird er untersuchen, wie lange eine Gruppe von Lichtpulsen von ihrem Entstehungsort bis zum Aufprall auf einem Detektor braucht. Im Labor bedeutet dies, dass Pfeiffer einen Laserpuls losschickt, der durch ein Interferometer zweigeteilt und rekombiniert wird. Um Rückschlüsse auf Zeitskalen von Elektronenbewegungen in gebundenen Systemen ziehen zu können, lässt er die beiden Pulse dann auf eine Probe des zu untersuchenden Materials treffen. Dort werden durch Nichtlinearität zwei zusätzliche, schwächere Pulse erzeugt. Von zentralem Interesse ist für ihn, wie viel Zeit zwischen den beiden ursprünglichen, starken und den beiden neuen, schwächeren Pulsen liegt, wenn alle vier beim Detektor, einer Kamera, eintreffen.

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